Der Gutzkowclub zwischen Raum und Zeit

Wir, die Mitglieder des Gutz ...

Clubfoto... sind eine Gemeinschaft unverwüstlicher, unveränderbarer, weltoffener, unschreckbarer, zu allem bereiter und vor allem unglaublich gut aussehender, intelligenter Bewohner dieses Planeten.

Diese allgemein gültige Aussage könnte die beschriebenen Personen als auch den Club in einem falschen Licht erscheinen lassen, was aber durch die folgenden Ausschweifungen verhindert werden soll:

Der Gutzkowclub wurde 1964 von einigen Studenten der damaligen Hochschule für Verkehrswesen Dresden gegründet, die größtenteils im Wohnheim untergebracht waren und mangels Alternativen nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung suchten. Eine ausgewogene Vielfalt der vorhandenen geistigen und körperlichen Fähigkeiten führte schnell zur Schaffung eines flauschigen Ambientes. Nicht etwa der Anbetung des sagenumwobenen Journalisten und Schriftstellers, sondern vielmehr der ursprünglichen Lage der Lokalität, an der Ecke Gutzkowstrasse/ Reichenbachstrasse, ist der Name des Clubs zu verdanken.

Die ehrwürdigen Gründer verteilten sich über Jahrzehnte in den Weiten des Weltraums und finden sich von Zeit zu Zeit zu einzelnen ausgewählten Festivitäten zusammen, um sich von den  gegenwärtigen Mitgliedern huldigen zu lassen.

Derzeit besteht die Belegschaft des ältesten Studentenclubs Dresdens aus einem Dutzend überwiegend junger Freiwilliger. Die Spannweite der vertretenen (angestrebten) Professionen vereint Köpfe aus den Bereichen der Geistes-, Sprach- und Ingenieurswissenschaften mit Virtuosen der Sanges-, Spiel- und Handwerkskunst.

Diese unglaubliche, ja fast religiöse Anhäufung menschlicher Fertigkeiten gepaart mit erlesenen lokalen und internationalen Errungenschaften der Braukunst und Genussmittelindustrie verhilft dem Gutz zu einem wohl einzigartigen Flair innerhalb der Studentenclubszene Dresdens. Zu den sorgfältig ausgewählten Klängen der Musik findet sich bei rauch- und sinngeschwängerter Atmosphäre immer ein interessantes Gespräch zu jedem nur erdenklichen Thema in allen Variationen von Niveau und Lautstärke, abhängig von Uhrzeit und Zahl der vorhandenen Gäste, oder einfach nur ein kurzweiliger Zeitvertreib in einer gemütlichen Umgebung – Kurz:

Der Gutz lebt für und mit den Studenten und denen, die sich studentisch genug fühlen, eine nette Zeit zwischen netten Menschen bei einem netten Getränk zu verbringen.

 

... früher war sowieso alles besser...

Das stimmt schon. Wenn z.B. Student A des morgens erwacht und den Abend zuvor im Club G verbracht hat, dort zuviel des Getränks B konsumiert hat, dann... ja dann war mit grosser Wahrscheinlichkeit früher ALLES besser.

Nehmen wir aber mal an, selbiger Student A geht am gleichen Abend nochmals in besagten Club G, konsumiert wiederum eine gewisse Menge des erwähnten Getränks B. Und trifft dann noch die gleiche S, mit der unser Student A das gleiche ausbaufähige Gespräch des Vorabends führt (an das er sich aber nicht mehr erinnern kann), dann... ja dann war mit grosser Wahrscheinlichkeit früher NICHTS besser.

So. Darüber könnte man ja schon mal nachdenken. Wenn sich man nun noch die verschiedensten Möglichkeiten der Definition von "früher" vor Augen führt...

In jedem Fall soll an dieser Stelle der TGC erwähnt sein, der Traditionsverein Gutzkowclub e.V. In diesem Verein befinden sich ehemalige Mitglieder des Gutzkowclubs, Ehrenmitglieder und solche, die zwar nie hinter, aber oft genug vor der Theke des Gutz gestanden haben. Mit anderen Worten: das Früher und damit die Grundlage für das Jetzt des Clubs. Da wir für weiterführende Beschreibungen nicht würdig genug erscheinen, soll ein Link zur Homepage des TGC einem verwerflich kleinen Teil unserer Huldigung Ausdruck verleihen. Dort findet man alles Wissenswerte über den Verein und auch ein paar Einblicke in die Geschichte des Gutzkowclubs.

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Öffnungszeiten: 20:00 - 01:00 Uhr